Wie bekommen Sie die Erotik wieder in den Alltag?

  1. Date-Night

Erinnern Sie sich noch an das Kribbeln bei Ihrer ersten Verabredung? Stellen Sie Ihr erstes Date doch einfach einmal nach. Reservieren Sie zum Beispiel einen Tisch in dem Restaurant Ihres ersten Treffens. Die aufkommenden Erinnerungen könnten die anfänglichen Gefühle wieder mit sich bringen.

  1. Liebesbrief

Leider neigen wir in einer langjährigen Beziehung dazu, den Partner als selbstverständlich wahrzunehmen. Warum schreiben Sie nicht einmal einen Liebesbrief an Ihren Partner? Listen Sie darin alles auf, was Sie an ihm lieben. Wenn Sie ungern schreiben, machen Sie diese Übung verbal. Setzen Sie sich mit Ihrem Partner zusammen und lassen Sie den anderen wissen, warum er etwas Besonderes für Sie ist. Authentizität ist hierbei wichtiger als eine poetische oder hochtrabende Ausdrucksweise. Drücken sie einfach Ihre Gefühle aus.

  1. Partnerlose Zeiten

Damit ist keineswegs das Ende der Beziehung gemeint. Eine Beziehung erfordert stetige Arbeit und Zeit. Doch wenn Paare zu viel Zeit miteinander verbringen, führen Banalitäten immer häufiger zu Konflikten. Leiten Sie gemeinsam ein Unternehmen und müssen nicht nur als Paar, sondern auch als Führungsspitze zusammen funktionieren? Dann finden oft Themen ihren Weg an den heimischen Esstisch, die am Schreibtisch bleiben sollten. Hier kann räumliche Distanz helfen. Fahren Sie allein in den Urlaub oder verbringen Sie einige Tage bei Freunden. Geben Sie sich und Ihrem Partner wieder Zeit für sich selbst. Wenn Sie Ihren Partner zu vermissen beginnen, werden die störenden Kleinigkeiten schnell unwichtig.

  1. Gemeinsam wachsen

Was wollten Sie schon lange einmal lernen, wofür Ihnen bisher die Zeit fehlte? Nutzen Sie die Gelegenheit doch, um zu zweit ein neues Hobby zu starten. Suchen Sie sich etwas, in dem Sie beide noch Neulinge sind und entwickeln Sie sich gemeinsam in diesem Bereich weiter. Sie könnten zusammen für einen Marathon trainieren oder einen Kochkurs belegen.

  1. Den Partner wieder neu kennenlernen
    In einer langjährigen Beziehung entsteht manchmal der Eindruck, es gäbe nichts mehr zu bereden. Grund dafür ist die Annahme jedes Partners, den anderen vollständig zu kennen. Da sich jeder Mensch im Laufe der Zeit verändert, ist dies allerdings ein Trugschluss. Testen Sie neue Gesprächsstrategien oder versuchen Sie sich an bisher unbehandelten Themen. Ganz wichtig: Konzentrieren Sie sich währenddessen vollständig auf Ihren Partner. Ihr Smartphone hat Sendepause.

 

  1. Das Sexleben überdenken
    Stress und Routine lassen auch das Schlafzimmer nicht unberührt. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Wünsche und Phantasien. Diese können sich im Laufe der Jahre ändern. Sie könnten Ihren Partner auch hin und wieder mit Sex überraschen. Normalerweise freut der Partner sich, wenn Sie spontan zu ihm unter die Dusche steigen. Auch eine Investition in Sex-Toys wäre eine Überlegung wert.
  1. Mehr Leichtigkeit

Der Balanceakt zwischen Beruf und Familie birgt viel Stresspotenzial und die anfängliche Unbeschwertheit einer Beziehung verschwindet zunehmend. Seien Sie deshalb spontaner. Herausforderungen zu suchen und gemeinsam zu meistern, schweißt Paare zusammen. Buchen Sie einen Urlaub, den sie nicht komplett durchgeplant haben und lassen Sie es auf sich zukommen. Ist Ihnen das nicht aufregend genug, könnten vielleicht Fallschirmspringen oder Bungee-Jumping wieder ein Prickeln in Ihre Beziehung bringen.

  1. Morgenroutine schaffen

Stress ist ein Beziehungskiller. Die gereizte Stimmung des einen Partners geht auf den anderen über und Banalitäten gipfeln schnell in Streitereien. Eine ruhige Morgenroutine wirkt sich positiv auf den restlichen Tag aus. Nehmen Sie sich morgens als erstes einige Minuten für sich, dann sinkt auch ihr Stresslevel. Meditieren Sie oder machen Sie Yoga. Finden Sie etwas, dass Sie entspannt in den Tag starten lässt. Ein abgehetzter Morgen erhöht die Wahrscheinlichkeit auf einen stressvollen Arbeitstag.

  1. Zeit mit anderen Paaren
    Die Gespräche mit anderen bergen auch neue Impulse für die eigene Beziehung. Sie erfahren Lösungsstrategien, die andere bei Beziehungsproblemen anwenden. Gleichzeitig bieten die Unterhaltungen auch die Möglichkeit, miteinander zu lachen. Ein Treffen mit anderen Paaren liefert Ihnen nicht nur neue Denkanstöße, sondern lockert auch den Alltagstrott auf.
  1. Selbstliebe statt Selbstverliebtheit
    Fokussieren Sie sich nicht auf Ihre vermeintlichen Mängel. Üben Sie sich lieber darin, sich selbst mit allen Stärken und Schwächen anzunehmen. Je weniger Sie über sich selbst urteilen, desto weniger werden Sie auch an Ihrem Partner zu bemängeln haben. Damit nehmen Sie bereits ein großes Konfliktpotenzial aus Ihrer Beziehung, denn Sie setzen sich selbst und Ihren Partner weniger unter Druck. Selbstliebe bedeutet jedoch nicht, selbstverliebt nur noch um die eigene Person zu kreisen. Narzissmus ist etwas, an dem schon so manche Beziehung zerbrochen ist.

Sollten Sie dennoch keine Besserung an Ihrer Beziehung feststellen, kann eine Paartherapie sinnvoll sein. Manche Probleme bedürfen einer professionellen Hilfe von außen, da die Partner ihre eigene Beziehung nicht objektiv betrachten können. Zusammen mit dem Therapeuten gehen Sie den Ursachen des Problems auf den Grund und erarbeiten Strategien, um Ihrer Beziehung wieder Leben einzuhauchen.

Haben Sie noch weitere Tipps, frischen Wind in die Beziehung zu bringen? Nutzen Sie gern die Kommentarfunktion, um Ihre Erfahrungen mit anderen Lesern zu teilen.

Institut für soziale Kompetenz

Dieser Blog ist für alle Fragen zum Thema:

Beziehung, Liebe, Sex

Der Autor:

Ich mag Beziehung in aller ihrer Buntheit.

Auf dem “Laufenden” gehalten werden?

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